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Der 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach bestreiten am Sonntag, 11. Oktober 2026, um 15:30 Uhr im RheinEnergieStadion das 135. Rheinische Derby. Beide Mannschaften stehen unter Druck, doch die Ausgangslage unterscheidet sich deutlich: Köln gewann den Saisonauftakt und blieb danach in drei Spielen ohne Sieg. Gladbach verlor alle vier bisherigen Ligaspiele und ist punktloses Schlusslicht der Tabelle. Zugleich ist Gladbach das einzige Bundesliga-Team, das die ersten vier Partien allesamt verloren hat.

Für Gladbachs neuen Trainer Alexander Blessin ist es das erste Pflichtspiel auf der Bank. Er hat die Nachfolge von Eugen Polanski angetreten, von dem sich der Verein nach dem 0:3 in Leipzig und dem 0:5 in Freiburg getrennt hatte. Das Torverhältnis der Borussia liegt bei 6:16. In jedem der vier Ligaspiele kassierte sie mindestens drei Gegentore, im Schnitt waren es 4,00 pro Partie. Beim Wert der erwarteten Gegentore (xGA) liegt Gladbach mit 11,68 laut Wettbasis an letzter Stelle der Liga. Zudem ließ die Mannschaft bereits 38 Schüsse auf das eigene Tor zu, ebenfalls ein Höchstwert.

Im Testspiel gegen St. Pauli (1:1) probierte Blessin eine Dreierkette aus, um die Abwehr zu festigen. Die Länderspielpause nutzte er laut Wettbasis für erste taktische Anpassungen; ob diese greifen, sei offen. Offensiv zeigte sich Gladbach zuletzt besser: Beim 3:4 gegen Mainz erreichte die Mannschaft einen xG-Wert von 3,22. Als voraussichtliche Startelf nennt Wettbasis Nicolas – Itakura, Leszczynski, Diks – Scally, Bolin, Sander, Ullrich – Neuhaus, Kleindienst, Hack.

Köln startete mit einem 3:2 gegen Hoffenheim in die Saison, holte aus den folgenden drei Partien unter Trainer René Wagner aber nur einen Punkt. Beide Niederlagen setzte es auswärts. Zu Hause ist der Effzeh unbesiegt: Neben dem Auftaktsieg steht ein 1:1 gegen Werder Bremen. Als größtes Problem der Kölner sieht das Portal die Chancenverwertung: 63 Torschüssen stehen sechs Treffer gegenüber.

Personell fehlen den Kölnern in der Offensive zwei Stürmer langfristig. Thijs Dallinga erlitt eine Kreuzbandverletzung, Ragnar Ache eine Muskelverletzung. Beide verletzten sich im Testspiel gegen Viktoria Köln, was Wagner laut Wettbasis zu Umstellungen zwingt. Als voraussichtliche Aufstellung nennt das Portal Schwäbe – Sebulonsen, Simpson-Pusey, Lochoshvili, Mensah – Maina, Skhiri, Moore, Krauß, El Mala – Bülter.

Im direkten Vergleich liegt Gladbach mit 62 Siegen vorn, Köln kommt auf 46 Erfolge, 26 Spiele endeten unentschieden. In den vergangenen vier Heim-Derbys blieb der Effzeh ungeschlagen, er gewann zwei und spielte zweimal unentschieden. Zuletzt fielen in den Duellen viele Tore: In den vergangenen vier Derbys, in denen insgesamt 20 Treffer erzielt wurden, gab es jeweils mindestens vier Tore, und in sieben der vergangenen acht Duelle wurde diese Marke erreicht. Das jüngste Spiel im RheinEnergieStadion endete 3:3.

Wettbasis verweist auf die Berechnung des hauseigenen Algorithmus BETSiE, der die Partie anhand von Expected Goals und weiteren Statistiken simuliert hat. Demnach liegt die Siegwahrscheinlichkeit für Köln bei 49,0 Prozent, für ein Unentschieden bei 21,7 Prozent und für einen Gladbacher Auswärtssieg bei 29,3 Prozent. Erwartet werden insgesamt 3,22 Tore, davon 1,83 für Köln und 1,39 für Gladbach. Auch die Buchmacher halten laut Wettbasis mehr als 2,5 Tore für sehr wahrscheinlich. Das gilt zudem für die bisherigen Saisonspiele beider Teams: In sieben von acht Partien fielen mehr als 2,5 Treffer.

Als Tipp empfiehlt Wettbasis die Kombination aus Doppelter Chance 1X (Heimsieg oder Remis) und Über 2,5 Toren. Winamax bietet dafür die Quote 2.10, Wettbasis setzt vier von zehn Units. Als weitere Tipps nennt das Portal mehr als 3,5 Tore (Quote 2.20 bei Bet-at-home) und einen Treffer von Kölns El Mala (Quote 2.35 bei DAZN Bet), jeweils mit mittlerem Risiko. Zur Begründung führt Wettbasis die Kölner Heimstärke und Gladbachs schwache Form an und hält eine Kölner Niederlage deshalb für unwahrscheinlich.